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Compassion

Seit dem Schuljahr 2005/2006 besteht an unserer Schule die Möglichkeit, an dem Sozialprojekt „Compassion“ teilzunehmen. Es handelt sich hierbei um ein Projekt sozialen Lernens, bei dem Schülerinnen und Schülern ermöglicht wird, sich in die Lebenswelt von Menschen einzufühlen, die unter anderen, meist schwierigeren Bedingungen leben als es die meisten Jugendlichen an einem Gymnasium gewohnt sind.

Termine 2009/2010    

Do.,  15.04. - Fr., 23.04.2010

2  Klassen  9

Mi.,  05.05. - Fr., 14.05.2010

2  Klassen  9

Do.,  17.06. - Fr., 25.06.2010

1  Klasse  9

Durch diese Erfahrungen sollen die Jugendlichen zur Grundhaltung der Mitleidenschaft und Anteilnahme befähigt werden und ihre soziale Kompetenz im Umgang mit diesen Menschen entwickeln und vertiefen.

Die Idee für „Compassion" als Unterrichts- und Praktikumsprojekt entstand bereits in den neunziger Jahren an Katholischen Freien Schulen als Lernfach „Mitleidenschaft".

Uns ist es nun in Kooperation mit dem Caritas-Verband Konstanz unter der Leitung von Günter Tomberg gelungen, Projektpartner aus verschieden sozialen Bereichen zu gewinnen, die es unseren Schülerinnen und Schülern ermöglichen, ein 5- bis 6-tägiges Praktikum zu absolvieren. Es handelt sich unter anderem um Altersheime, Krankenhäuser, Behinderteneinrichtungen, Obdachlosenprojekte, Förderprojekte für Arme und Arbeitslose, Kinder- und Familienunterstützende Dienste, psychiatrischen Einrichtungen und Sozialstationen. Auch Einzelassistenz bei behinderten Menschen ist möglich.

Dieses Sozialprojekt wird den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9 angeboten. Ab dem Schuljahr 2008/2009 ist es Bestandteil des schuleigenen Curriculum im achtjährigen Gymnasium.

Das Sozialprojekt gliedert sich in 3 Abschnitte:

  1. die Vorbereitungsphase, bei der die Teilnehmer in Projektgruppen im Rahmen des Religions- und Ethikunterrichts auf ihren Einsatz vorbereitet werden, auch mit Unterstützung von Fachleuten aus den betreffenden Einrichtungen,
  2. das 5 bis 6-tägige Praktikum (der Unterricht entfällt in dieser Phase)
  3. die Nachbereitung beim Auswertungstag und das Verfassen eines Projekttagebuchs, wovon die Einsatzstellen ein Exemplar erhalten..
Die überwiegende Zahl der über 200 Schülerinnen und Schüler, die bisher an diesem Projekt teilgenommen haben, hat in einer Umfrage bestätigt, dass „Compassion" eine sinnvolle Sache ist und dass sie die Erfahrungen, die sie bei ihrem Einsatz machen konnten, nicht missen möchten. Fast alle würden so ein Praktikum wieder machen, möglichst noch ein paar Tage länger.

Zuletzt aktualisiert am: 17.09.2009
Autor: M. Oberschmidt-Spieß

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