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Vorträge und Veranstaltungen des HBS im Schuljahr 2018-2019

Nächster Vortrag: Di, 27. Nov. 2018, R346 am AvH, 18.00 Uhr: PD. Dr. Karen Michels, Universität Hamburg: Sokrates in Pöseldorf. Erwin Panofskys Hamburger Jahre

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HBS Dr. Karen Michels Sokrates in Pöseldorf. Erwin Panofskys Hamburger Jahre
Letzte Änderung: 27.10.2018 | Grösse: 121 kb | Typ: PDF

Di, 27. Nov. 2018, R346 am AvH, 18.00 Uhr: PD. Dr. Karen Michels, Universität Hamburg: Sokrates in Pöseldorf. Erwin Panofskys Hamburger Jahre

Ein „Lehrer mit genialem Profil und Charisma“, ein „sprachsensibler Gedächtnisriese“, der „Einstein der Kunstgeschichte“ – Erwin Panofsky ist als wissenschaftliche Ausnahmefigur in die Geschichte eingegangen. Sein Name steht für die Entwicklung und Anwendung einer neuen Methode, der Ikonologie: der Interpretation eines Kunstwerks aus seinem kulturhistorischen Kontext heraus. Von seinem späteren Wirkungsort Princeton aus hat Panofsky dieser Methode Weltgeltung verschafft. Entstanden aber ist die Ikonologie in Hamburg, wo er als erster Ordinarius für Kunstgeschichte wirkte – und wo er im Umfeld Aby Warburgs und dessen „Kulturwissenschaftlicher Bibliothek“ entscheidende Impulse erhielt. Panofsky wurde 1934 in die Emigration gezwungen.
In dem Vortrag geht es zu erkunden, wie die Konstellation aussah, die diese intellektuelle Erfolgsgeschichte ermöglicht hat.

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Vorträge HBS 2018-19 Kriegserfahrung und moderne Lyrik - Der Fall Giuseppe Ungaretti
Letzte Änderung: 09.10.2018 | Grösse: 225 kb | Typ: PDF

„Dieses alte Buch ist ein Tagebuch. Der Autor hat keinen anderen Ehrgeiz (…) als den, eine eigene schöne Biographie zu hinterlassen. Seine Gedichte stellen daher seine formalen Qualen dar, doch er möchte, dass ein für allemal anerkannt wird, dass die Form ihn nur deshalb quält, weil er von ihr fordert, sie möge den Veränderungen seines Gemütes entsprechen (…).
Ohne je die universellen Notwendigkeiten der Dichtung zu leugnen, hat er stets gedacht, dass das Universelle, um in der Vorstellung entstehen zu können, durch ein aktives historisches Empfinden hindurch mit der einzigartigen Stimme des Dichters in Einklang kommen müsse.“

Giuseppe Ungaretti, Notiz zur Ausgabe aus dem Jahr 1931 des Gedichtbandes „L´Allegria“

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Vorträge HBS 2018-19 Prof. Dr. Giovanni Galizia - Wie Bienen Düfte riechen
Letzte Änderung: 17.09.2018 | Grösse: 164 kb | Typ: PDF

Wir erkennen Düfte ganz unterschiedlicher Herkunft, gute, schlechte, attraktive Parfüms und stinkende Käfer – und können uns an diese Düfte erinnern. Bienen haben auch einen hervorragenden Duftsinn: sie können einer Duftspur über viele Kilometer folgen, und erkennen viele unterschiedliche Gerüche.

Sie können aus einer Duftmischung die einzelnen Komponenten herausriechen, und damit z.B. Blüten in der Mitte einer Wiese am Duft erkennen, und sie können den Duft von nektarreichen Blüten wiedererkennen um ihre Sammelleistung zu steigern. Dies erlaubt es den Imkern, selektiven Honig zu produzieren, z.B. Kastanienblütenhonig. Bienen nutzen Düfte auch um innerhalb des Volkes zu kommunizieren, und um zu navigieren.

Wie kann ein relativ einfaches Gehirn, mit knapp unter 1.000.000 Zellen, Millionen von Düften riechen, speichern, und wiedererkennen? Wir untersuchen an der Universität Konstanz, wie die neuronale Kodierung von Düften funktioniert, und wie das zu einer fast unbegrenzten Kapazität des Systems führt. Wie wird Information von einem Hirnareal auf ein anderes übertragen, um unterschiedliche Aspekte der Information zu verarbeiten – von den statistischen Dufteigenschaften, dem Zeitmuster von Düften und ihrer Gedächtnisse?

Und was hat das mit dem täglichen Leben der Biene zu tun: wie wirken Pestizide auf das Gehirn der Biene? Warum sehen und riechen Bienen schneller als wir Menschen? Und warum sollte man keine Banane essen, wenn man sich einem Bienenvolk nähert?

Zuletzt aktualisiert am: 27.10.2018
Autor: Dr. Procopan

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