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Tag 3

Tag 3 (Köln):
Nach einer für die meisten sehr kurzen Nacht in der Großstadt Köln brachen wir nach dem Frühstück um 8.45 Uhr von unserer Jugendherberge auf. Wir liefen über die sogenannte „Liebesbrücke“, an welcher mehrere zehntausend Schlösser von Liebespaaren angebracht sind, in Richtung Kölner Dom.   Beim Dom angekommen, stand das warming-up für den Tag an – wir bestiegen den Turm mit seinen 559 Stufen. Alle waren nach einem anstrengenden Aufstieg glücklich in fast 180m Höhe angekommen zu sein und die Stadt aus der beeindruckenden Vogelperspektive betrachten zu können.
Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, gingen wir in das Römisch-Germanische Museum, das gleich neben dem Dom liegt. In drei Gruppen schauten wir uns in unseren Führungen verschiedene Grabmäler, das besondere Diatretglas und vieles mehr an. Das Prachtexemplar, ein Fußbodenmosaik eines Speisesaals, das im Zentrum Gott Dionysos zeigt, bekamen wir auch zu sehen. Es liegt noch genau an der Stelle, an der es in der Antike war und deswegen ist um es herum das Museum gebaut worden. Die Vorstellung, ein fast komplett erhaltenes Mosaik von vor fast 2000 Jahren vor sich zu haben war anfangs nicht allen begreiflich.
Für die meisten von uns stand nach der einstündigen Führung der Höhepunkt des Tages an. Wir hatten 3,5 Stunden, um Köln in Kleingruppen zu erkunden, Essen zu gehen und natürlich zu shoppen. Manche nahmen dafür extra eine halbstündige Fahrt mit der U-Bahn auf sich.
Danach trafen wir uns mit vielen Tüten beladen vor dem nächsten Museum, dem Prätorium. Dort erfuhren wir viel über den ehemaligen römischen Statthalterpalast und die Verwaltung der römischen Provinz Germania inferior. Wir konnten auch die alten Fundamente bestaunen und durch eine 145 Meter lange römische Abwasserleitung laufen.
Als wir uns wieder auf den Weg zurück zur Jugendherberge und zum Bus machten, überraschte uns ein Regenguss, so manche ihre nassen Kleider gleich gegen die neu erworbenen tauschten.
Während der Fahrt nach Butzbach durften wir als Trost dafür, dass wir teilweise klitschnass waren, Hangover 2 angucken.
In Butzbach angekommen waren wir alle wieder getrocknet und machten uns gemeinsam an die Zubereitung des Abendessens. Tische wurden ins Freie getragen und gedeckt; Nebi und Simeon waren die Grillmeister. Nach dem Essen hatten wir bis zur Nachtruhe gegen 10.30 Uhr Freizeit.

Zuletzt aktualisiert am: 06.09.2012
Autor: Beuter-Hugel

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