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Tag 2

Tag 2 (Xanten):

Nach der ersten Nacht in der Jugendherberge in Xanten frühstückten wir und fuhren dann in den Archäologischen Park, der uns das Leben in der römischen Welt näher bringen sollte. Leider sind dort nicht alle Gebäude erhalten, sondern oft nur die Fundamente, da die früheren Bewohner Xantens sich über die Jahre die Steine der römischen Hinterlassenschaften zu Nutzen machten, um ihre eigenen Häuser zu bauen. Erneut wurden wir in Kleingruppen aufgeteilt, die etwa eine Stunde lang mit einem Lehrer und einem Museumspädagogen den Park erkundeten.
Wir erfuhren, dass das Gelände nicht schon immer so groß war, sondern dass das Land Nordrhein-Westfalen Stück für Stück mehr Land dazu gekauft hat. Heute entspricht der Park in etwa der Originalgröße der Ansiedelung zur Römerzeit. Außerdem haben wir die Reste eines Tempels gesehen, die teilweise wieder aufgebaut wurden, um die gewaltige Größe des Tempels und das farbenfrohe Leben der Römer anschaulich zu machen. Weiter besichtigten wir eine römische Herberge („mansio“), die die alltäglichen Wirtschaftsräume und Tätigkeiten der Römer veranschaulichte. Wir sahen beispielsweise eine Küche („culina“), den Speiseraum („triclinium“) sowie diverse Läden („tabernae“).
Bis zum Mittagessen konnten wir uns frei im Park bewegen. Viele verbrachten die Zeit auf einem riesigen, Hüpfburg-ähnlichen, gestreiften Kissen. Nachdem wir uns alle in römische Gewänder gehüllt hatten, waren wir gespannt auf das römische Mahl. Es wurde auf Tontellern serviert und bestand aus Suppe, Fleisch mit Gemüse und Vanillepudding mit Nüssen und Feigen. Direkt nach dem Essen stand ein weiterer Programmpunkt an, den man am Abend zuvor selbst hatte wählen dürfen. Wir stellten Gemmen her, bei denen Buchstaben oder Bilder in Glassteine eingraviert werden; Fibeln aus dünnen und dickem farbigem Draht, die die Römer als eine Art Sicherheitsnadel verwendet haben, oder Namenstafeln wie sie in der Antike üblich waren. Die vierte Gruppe beschäftige sich intensiv mit den archäologischen Funden der Grabungsstelle. Jeder hatte Spaß an seiner gewählten Aktivität!
Am späteren Nachmittag fuhr unser Bus weiter nach Köln. Nach dem Abendessen durften wir in Kleingruppen selbst die Stadt erkunden. Die Jugendherberge lag sehr zentral, so konnten wir die Zeit gut nutzen. Allerdings mussten wir sehr darauf achten, pünktlich um 21:55 Uhr zur Nachtruhe zurück zu sein.

Zuletzt aktualisiert am: 06.09.2012
Autor: Beuter-Hugel

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