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Tag 1

Tag 1 (Fahrt nach Xanten und Museum):

Am Sonntag, 8. Juni 2012 um 6:30 Uhr fuhr unser Bus ins Römische Rheinland ab. Wir waren alle noch etwas müde, aber die Vorfreude auf die Exkursion war zu spüren. Wir hatten eine 8 stündige Busfahrt vor uns. Nach der ersten Pause verschwand die Müdigkeit und wir entschieden uns dazu, einen Film anzuschauen. Es folgte noch ein weiterer Film und unsere Essensvorräte leerten sich schnell.
In Xanten ging es zunächst ins Museum, das über einer antiken Thermenanlage erbaut worden ist. Wir wurden in drei Gruppen eingeteilt und erfuhren bei einer Führung durch einen Archäologen einige interessante Aspekte über das Leben der Römer und ihren Thermenbau, die uns sehr beeindruckten. Das Museum war modern eingerichtet, deshalb hörte man ein Stück weit lieber zu. Durch die genauen Erklärungen grundlegender Dinge, konnten wir uns gut in die Lebenssituation der Römer im Rheinland hineinversetzen. Der Archäologe erzählte über den Bau und die schematische Einteilung einer römischen Stadt und eines Feldlagers. Über die Thermen fanden wir heraus, dass Männer und Frauen getrennt badeten, dass man sich vor dem Sprung ins Becken mit Öl und Striegel reinigte, und dass die Thermen kostenlos oder so günstig waren, dass alle Gesellschaftsschichten sie besuchen konnten: „Wellness der Antike!“
Die Spannung stieg, als wir uns der Jugendherberge näherten, denn keiner wusste, was uns bezüglich Zimmerverteilung und Abendessen erwarten würde. Die Gegend um die Herberge herum was sehr schön grün und die Räume sehr neu und nett eingerichtet. Wir ließen uns das Essen schmecken, dann spielten einige Jungen Fußball und manche hielten sich am nahe gelegenen See auf.
Da wir aus allen neunten Klassen kommen, kannten wir uns noch nicht alle. Deshalb trafen wir uns in einem Gemeinschaftsraum zu einigen Kennenlernspielen. Jeder nannte seinen Namen, berichtete was ihm gefällt und was er nicht mag. Anschließend mussten wir uns in der alphabetischen Reihenfolge der Namen und später chronologisch nach Hausnummern sortiert aufstellen. So wurden dann auch die Gruppen für den Wettbewerb „Deutschland sucht die Superrömer“ eingeteilt. Den verbleibenden Abend verbrachten wir an der frischen Luft oder gemeinsam auf den Zimmern, bis um 22 Uhr Nachruhe war. Die Lateinstudienfahrt hatte schon einmal gut begonnen und wir waren alle gespannt auf den nächsten Tag.

Zuletzt aktualisiert am: 06.09.2012
Autor: Beuter-Hugel

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